Einige Beispiele für geschütze Arten

 

Rotmilan

rotmilan
– Brutvogel, der im Süden Europas überwintert. Ca. die Hälfte der Weltpopulation lebt in Deutschland- damit kommt Deutschland eine besondere Verant-wortung zu. Sein typisches Unterscheidungsmerkmal sind die relativ schmalen Flügel und der tief gegabelte Schwanz.

Wanderfalke

Wanderfalke
– er ist sowohl ein Zugvogel als auch ein Standvogel. Beste Erkennungsmerkmale sind die sehr dunkle Oberseite, die helle, quergebänderte Unterseite und der auch auf größere Entfernung erkennbare Bartstreif

Der Wiedehopf

wiedehopf
– charakteristisch sind die kontrastreich schwarz-weiß gebänderten Flügel mit deutlichen gelben Einschlüssen, der lange, gebogene Schnabel und die etwa fünf bis sechs Zentimeter lange aufrichtbare Federhaube. Es heißt, er wurde in der Nähe des Wulzenkopfes gesichtet.

Baumfalke

Baumfalke
Brutvogel, lebt von April bis September bei uns und überwintert in Afrika.
Merkmale: „rote Hosen“

Ziegenmelker

ziegenmelker
Er wurde früher oft in der Nähe des alten Sportplatzes gehört. Sein Gesang ist ungewöhnlich. Er lässt sich am ehesten mit dem Geräusch eines entfernt vorbeifahrenden Kleinmotorrades vergleichen; er wird stundenlang fast ohne Pause in der Abenddämmerung und nachts vorgetragen.

Wespenbussard

wesenbussard
– er überwintert in Afrika. Am besten zu beobachten im Mai und September. Unterscheidungs-merkmal zum Mäusebussard: Der konvexe Schwanz mit 3 Binden und deutliche Endbinde an Schwanz und Flügeln.

Steckbriefe Käfer

Der Heldbock

heldbock
ist der größte Käfer in Deutschland. Er lebt in Eichen die etwa 80-150 Jahre alt sind. Früher ein Forstschädling, ist er heute ein geschütztes Tier. Wegen der Standorttreue des Heldbocks und seines wohl sehr geringen Ausbreitungsvermögens müssen die wenigen bekannten Vorkommen konsequent gefördert werden.

Der Heldbock (Cerambyx cerdo) ist einer der bekanntesten heimischen Käfer. Mit dem bis zu 50 Millimeter langen, schwarzbraunen Körper und den sehr langen Fühlern (bis 100 Millimeter) gehört er zugleich zu den größten Bockkäfern Mitteleuropas. Aufgrund seiner Lebensweise und seines Aussehens wird er auch als Großer Eichbock oder Spießbock bezeichnet.
Zu den bevorzugten Siedlungsbereichen der Art gehören Alteichenbestände in lichten naturnahen Laubmischwäldern und Waldrändern, Hartholzauen, alte Hudewälder, Parkanlagen, Alleen und Einzelbäume. Brutbäume lassen sich oft an den fingerbreiten ovalen Schlupflöchern erkennen. Der Baum muss einen sonnigen Standort haben.

Der Hirschkäfer

hirschkaefer
ist der größte und imposanteste Käfer in Europa. Er gehört zu den nach der Bundesartenschutzverordnung geschützten Käfernarten. Der Hirschkäfer wurde zum Insekt des Jahres 2012 gekürt.

Die Färbung der Flügeldecken ist dunkel rotbraun, Kopf und Halsschild sind schwarz. Die Fühler sind gekniet und am Ende blättrig verbreitert. Die Männchen (30-75 mm) haben einen stark verbreiterten Kopf und ihre Oberkiefer sind zu mächtigen, hirschgeweihartigen Zangen umgebildet. Die kleineren Weibchen (30-40mm) haben einen schmäleren Kopf und normal entwickelte Oberkiefer.
Die Larven entwickeln sich im modernden Holz von Stämmen oder Stubben von Laubbäumen vor allem von Eichen. Die Larve lebt 3 – 5 Jahre im Holz und frisst dort Gänge aus. Sie kann eine Länge von 10 cm erreichen. Zur Verpuppung verlässt die Larve das Holz und gräbt sich in den Erdboden. Im Herbst schlüpfen die Käfer, bleiben aber bis zum Juni im Boden. Die Käfer leben bis Juli/August. Sie werden in der Dämmerung aktiv und befliegen Bäume mit ausfließendem Baumsaft, der ihre einzige Nahrung darstellt. Die Männchen führen mit ihren mächtigen Oberkiefern Zweikämpfe um die Weibchen aus. Dabei wird versucht, den ‚Gegner‘ vom Zweig herunter zu werfen.

Steckbriefe – andere Insekten und Schlangen

Waldameise

waldameisen
Die Vertreter der Waldameisen gehören zu den eher auffälligen Ameisen in Mitteleuropa. Die Arbeiterinnen können Körperlängen von über einem Zentimeter erreichen und sind deutlich zweifarbig. Die Hinterseite des Kopfes, Teile des Mesosoma und die Gaster sind schwarz bis dunkelbraun gefärbt, der Rest des Körpers ist rötlich.

Waldameisen gelten als wichtiger Teil des Ökosystems im Wald, da sie einerseits viele Forstschädlinge (wie den Borkenkäfer) fressen, andererseits als Nahrungsgrundlage für Tiere wie den Grünspecht dienen. Sie spielen auch bei der Verbreitung von Samen und der Belüftung des Bodens eine Rolle.

Die Ringelnatter

ringelnatter
ist eine zur Familie der Nattern gehörende Schlangenart. Der Name “Ringelnatter“ wurde aus dem lateinischen Namen Natrix, die Schwimmerin, abgeleitet. Veraltete Namen wie Schwimm- oder Wassernatter werden kaum noch benutzt.
Sie steht auf der ROTEN LISTE der gefährdeten Tiere unter dem Status „gefährdet“,

Typische Fundorte sind Bäche, Flüsse, Grabensysteme, Teiche und Seen, Feuchtwiesen, Moore, Sümpfe und deren jeweilige Umgebung. Auch in Laub- und Kiefernwäldern, an Bahndämmen, auf natürlichen (Bergland) und künstlichen (Halden) Hanglagen, Parks und Gärten werden Ringelnattern regelmäßig beobachtet.

Der Feuersalamander

feuersalamandererreicht eine Größe von 14-14 cm, manchmal sogar über 20 cm.

Feuersalamander brauchen Laubwälder des Hügel- und Berglandes. Feuchte Laubmischwälder (besonders
Buchenwälder) sind von ihnen bevorzugte Lebensräume. Reine Nadelwaldbestände werden gemieden. Die
erwachsenen Tiere sind weitgehend unabhängig von Gewässern. In Totholzbeständen, unter Steinen, zwischen
Felsblöcken und Baumwurzeln finden sie ideale Versteckmöglichkeiten.

Steckbriefe Schmetterlinge

Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Phengaris nausithous)

dunkler_wiesenknopf
ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae). Er wird auch als Schwarzblauer Bläuling oder Schwarzblauer Moorbläuling bezeichnet.

Sie leben an typischen Wiesenknopfstandorten, teilweise genügt ein feuchter Graben, in dem die Blüten solange stehen bleiben können, bis die Raupen sich entwickelt haben. Insgesamt sind sie an Feuchtwiesen gebunden, innerhalb derer sie aber auch trockenere Randbereiche besiedeln können.

Der Große Feuerfalter

großer_feuerfalter
ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Bläulinge. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 27 bis 40 Millimetern. Sie leben in Mooren und auf Feuchtwiesen, vor allem in Flusstälern großer Flüsse.

Sie fliegen im Norden in einer Generation von Juni bis Juli, in heißen Jahren existieren auch wie im Süden Mitteleuropas zwei Generationen, eine von Mitte Mai bis Juni und eine zweite, stärkere von Ende Juli bis Ende August.

(Bildquelle der Fotos: www.wikipedia.de)

 

Wenn sie diese Tiere beobachtet haben melden sie diese bitte unter

beobachtung_melden (at) arcor.de

Weitere schützenswerte Tiere auf einer unserer Partnerseiten: https://gegenwindettlingen.wordpress.com/schutzenswerte-waldreviere-in-ettlingen/

Weitere relevante Vögel im Beobachtungsgebiet

deutscher Name wissenschaftlicher Name
Auerhuhn Tetrao urogallus
Baumfalke
Buntspecht Dendrocopos major canariensis und thanneri
Bussard, fast weiß
Grauammer Emberiza calandra
Grauspecht Picus canus
Grünspecht
Habicht Accipiter gentilis arrigonii
Haselhuhn Bonasa bonasia
Kiebitz Vanellus vanellus
Kanadagans
Kolkraben
Kormoran
Kornweihe Circus cyaneus
Kranich Grus grus
Misteldrossel
Mittelspecht Dendrocopos medius
Rotmilan Milvus milvus
Schwarzmilan Milvus migrans
Schwarzspecht Dryocopus martius
Schwarzstorch Ciconia nigra
Sperber Accipiter nisus granti
Uhu Bubo bubo
Waldohreule Asio otus
Wanderfalke Falco peregrinus
Weißstorch Ciconia ciconia
Wespenbussard Pernis apivorus
Wiesenweihe Circus pygargus
Ziegenmelker Caprimulgus europaeus
Zitronengirlitz Serinus citrinella