23. Februar 2014
Was dem Malscher Bergwald bevorstehen kann

Das was in Hilsberg bereits jetzt Realität ist, könnte in nicht allzu ferner Zukunft auch bei uns Wirklichkeit werden. Dies gilt es zu verhindern.

Warum wir mit unseren Bemühungen gegen den Ausbau der Windkraft in Malsch nicht nachlassen dürfen ? Damit unser Wald in Zukunft nicht genauso zerstört wird. Aktuelle Bilder aus Hilsberg zeigen den Wald nach Rodungsarbeiten für WKA.
Rehe WEA 6 (1)

Die Fotos vermitteln nur einen abgeschwächten Eindruck der schockierenden Wirklichkeit. Sollte die Windkraftanlage gebaut werden, wird die Stromerzeugung niemals in einer Relation zu dem Schaden stehen, der hier entstanden ist, da die Genehmigung dermaßen viele Auflagen beinhaltet, dass die Anlagen nicht rentabel sein werden. Wir haben von einem Politiker der „Grünen“ sinngemäß gesagt bekommen, wir sollten uns nicht so anstellen. Von einem Parteigenossen hieß es ähnlich, es sei nicht gerecht, aber wir sollten uns damit abfinden.
Standort WEA 6
Es ist nicht nur die Zerstörung eines sehr wertvollen Waldgebietes, sondern – bedingt durch die hier vorkommenden Tiere: Rotmilan, Uhu, Rauhfußkauz, Schwarzstorch, Ziegenmelker, Raubwürger, Haselhuhn und Wildkatze – die Zerstörung ihres Lebensraums.
Die Inbetriebnahme des Windparks stellt für die meisten von ihnen eine direkte tödliche Gefahr dar.
Standort WEA 5 mit Bagger zum Grˆ ˆüenvergleich
Es war unser Bestreben, den Erhalt des Waldgebietes zu erreichen, zumindest bis zum Abschluss des gerichtlichen Hauptverfahrens.

Dies ist uns nun nicht gelungen, aber nicht, weil wir nicht Recht gehabt hätten, sondern weil man uns diese Chance nicht eingeräumt hat.

Dies ist kein Gewinn für die Politiker, erst recht nicht für die Natur, wie man so gerne glauben machen möchte.

Standort WEA 4
Man kann gewiss nicht davon reden, dass wir „mitgenommen“ worden sind. Dieser überstrapazierte Ausdruck ist eine hohle Phrase und übertrifft hier in unserem Fall alles an Ironie und Arroganz.